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Regeln zum Saunieren - das müsst Ihr beachten!

Im letzten Blogbeitrag Richtig Saunieren haben wir bereits einige Sauna-Mythen unter die Lupen genommen. Heute stellen wir Euch die Regeln zum Saunieren vor.

Weder ausgehungert, noch vollgefressen ins "finnische Bad"

Essen vor dem Saunabesuch – ja oder nein? Die richtige Antwort lautet "jein". So sollte man weder mit leerem Magen, noch direkt nach dem Essen in die Sauna gehen. Allgemein empfiehlt es sich während eines Sauna-Tags auf möglichst leichte und bekömmliche Kost zu setzen. Frisches Obst oder ein leichter Salat mit ausreichend Vorlaufzeit (als Richtwert mindestens 30-60 Minuten) vor dem eigentlichen Saunabesuch versorgen den Körper mit Vitaminen, ohne den Magen unnötig zu beschweren und für ein einengendes Völlegefühl zu sorgen.


Sauna als textilfreie Zone

Grundlegend lässt sich festhalten, dass man eine Sauna unbekleidet betritt. Um intime Stellen am Körper zu bedecken, hat man selbstverständlich die Möglichkeit ein großes Saunatuch zu verwenden. Prinzipiell sollte man mit Nacktheit im Kontext von Saunabesuchen allerdings keine Probleme haben, da andere Saunabesucher das beschriebene Saunatuch durchaus nur als Unterlage auf der Sitzbank verwenden. In speziellen Textilsaunen besteht vielerorts mittlerweile allerdings auch die Möglichkeit mit Badekleidung zu saunieren. Dass "Saunieren" prinzipiell aber nackt praktiziert wird, ergibt sich derweil nicht nur aus historischen Gründen. Die beiden Hauptargumente für den Saunabesuch ohne Kleidung sind zum einen hygienische Aspekte, zum anderen sorgt nacktes "Saunieren" dafür, dass der Körper richtig schwitzen kann und nicht überhitzt (Schwitzen hat biologisch nämliche eine kühlende Wirkung für den Körper).


Duschen mit gründlichem Abtrocknen im Anschluss

Bevor das Saunavergnügen losgehen kann, duscht man sich ab. Dies wird nicht nur aufgrund der Hygiene gemacht, sondern hat auch einen unmittelbaren Einfluss auf den eigentlichen Sauniervorgang. Durch das Wasser wird nämlich der störende Fettfilm der Haut entfernt. Im Anschluss daran ist gründliches Abtrocknen ein absolutes Muss, da trockene Haut deutlich besser schwitzt. Optional bietet sich neben dem Duschen ein warmes Fußbad zur Akklimatisierung an. Dadurch bereitet Ihr Euren Körper auf die bevorstehende Wärme vor.


Länge des Saunaaufenthaltes und Verhalten während des Sauniervorganges

Bereits in unserer ersten Beitragsreihe haben wir erläutert, dass das Motto "umso länger umso besser" im Kontext des "Saunierens" nicht gilt. Als grobe Richtlinie lässt sich sagen, dass ein Saunabad zwischen 8 - 12 Minuten, in keinem Fall jedoch über 15 Minuten, andauern sollte, wobei bis zu drei Saunagänge absolviert werden können. Wer möchte, kann sich während des Besuches der Schwitzstube dabei gerne hinlegen. Um Schwindel oder gar einen Ohnmachtsanfall zu verhindern, ist es allerdings empfehlenswert in den letzten zwei Minuten des Aufenthaltes von der Liege- in eine senkrechte Sitzposition zu wechseln. Obligatorisch, aber dennoch erwähnenswert erscheint abschließend die Tatsache, dass in einer Sauna als Ort der Entspannung Ruhe wünschenswert ist.

 

Frischluft und kaltes Wasser nach dem Saunieren

Im Anschluss an den gesamten Sauniervorgang, ebenso wie zwischen den einzelnen Saunagängen, empfiehlt es sich für etwa zwei Minuten an die frische Luft zu gehen. Dies hilft nicht nur die Atemwege zu kühlen, sondern unterstützt den Organismus dabei Sauerstoff zu tanken. Eine gesundheitsfördernde Wirkung erzielt Ihr durch eine Kaltwasserdusche im Anschluss, die den Körper zusätzlich belebt. Das Duschen hat darüber hinaus hygienische Gründe und ist vor allem bei öffentlich genutzten Saunen (beispielsweise in unserer Wellnessoase im Lumbergerhof) wünschenswert. Ein warmes Fußbad dient ebenso wie vor dem Saunagang für einen schrittweisen Akklimatisierungsprozess und fördert in diesem Fall die kontinuierliche Abkühlung.


Sauna und Wellness - Entspannung pur im Lumbergerhof

Ihr merkt also "Richtig Saunieren" ist gar nicht so schwer. Dennoch gilt es einige grundlegende Dinge zu beachten, die wir Euch auf diesem Weg hoffentlich näherbringen konnten. Einem entspannenden Saunaaufenthalt steht somit nichts mehr im Wege. In diesem Zug noch ein abschließender Tipp: Besonders gut macht sich wohltuendes Saunieren im perfekten Zusammenspiel mit weiteren Wellnessmaßnahmen. Wie und wo das geht, werdet Ihr Euch fragen? Wir zeigen es Euch. Also ab in unsere Verwöhn- und Entspannungsoase im Tannheimer Tal!

 

Unser Lesetipp: Wellnesstage im Lumbergerhof

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